Traumatherapie bei Typ I-Trauma

Diese Fortbildung richtet sich an alle, die Menschen dabei helfen wollen erlebte traumatische Ereignisse zu bewältigen.

Vorraussetzungen:

  • Die Möglichkeit mit Traumapatienten zu arbeiten
  • Eine staatlich anerkannte Heilerlaubnis (Psychologische Psychotherapeuten, Ärzte, Heilpraktiker für Psychotherapie, Heilpraktiker) oder eine Therapietätigkeit im stationären Setting oder teilstationären (z.B. in einer Suchtklinik), einer Beratungsstelle oder einer anderen Einrichtung. Im Zweifelsfall bitte Rücksprache mit uns halten.

Das Vorgehen kombiniert konfrontative, narrative, imaginative und kognitive Elemente. Es ist geeignet Betroffenen dabei zu helfen  die Symptome der PTBS (Typ I-Traumatisierung) erfolgreich und nachhaltig zu bewältigen. Neben dem Vermitteln der Methoden zur Traumabewältigung liegt ein weiterer Schwerpunkt auf einer guten Differentialdiagnostik und dem Vermitteln von Informationen über das Thema Trauma und Traumatherapie.

Ziel der Fortbildung ist es, das die TeilnehmerInnen diagnostisch klären können, ob eine PTBS (oder eine andere Traumfolgestörung) vorliegt, die Patienten psychoedukativ zu informieren und die Symptome einer PTBS erfolgreich und nachhaltig zu behandeln.

Die praktische Umsetzbarkeit der Methoden hat deutlich Vorrang vor theoretischen Erklärungen.


Umfang: 6 Blöcke á 2 Tage

Zielgruppe: Arzte/Ärztinnen, PsychotherapeutInnen, HeilprakterInnen, BeraterInnen im ambulanten, stationären oder beraterischen Setting

Beginn: Fr./Sa. von 09:30 - 16:30

Medien: Demonstrationen, Videobeispiele realer Kl.; Filmbsp.; Kleingruppenübungen; Powerpoint und Flipchart. Alle TN erhalten alle für die Diagnostik und Therapie notwendigen Materialien ausgedruckt. Zusätzlich erhalten alle TN am Ende der Fortbildung eine DVD mit sämtlchen Unterlagen, sowie vertiefender Literatur (Artikel, Powerpoint, etc.)

Dauer
: ca. 7 Mon.

Kosten: 1695,- €

MindestteilnehmerInnenzahl: 6

  1. Block: Differentialdiagnostik mit der IDCL nach ICD-10, Traumafolgestörungen, Testverfahren, Trauma-/Ressourcenanamnese
  2. Block: Narrative Exposition (KTE, NET), Psychoedukation zu Trauma, PTBS, Traumatherapie
  3. Block: EMDR-Einführung, Psychoedukation, Vorgehen in der Praxis
  4. Block: Weitere nützliche Techniken wie Innere Kind Arbeit, IRRT, EMDR zur Ressourcenaktivierung, Screentechnik
  5. Block: Supervision – Vorstellen von 2 Praxisfällen (Video/Audio), sekundäre Traumatisierung, Umgang mit Dissoziation und Schuld
  6. Block: Supervision - Vorstellen von 2 Praxisfällen (Audio/Video),  Einführung in die Therapie für Typ-II-Trauma


Erwerb einer Bescheinigung „Traumatherapie bei Typ I-Trauma“ bei Vorlage von 2 vollständig dokumentierten Fällen (konkretes Vorgehen in den einzelnen Sitzungen), inkl. Video- oder Audioaufzeichnungen. Die Ausbildung ist nicht von der DeGPT oder EMDRIA anerkannt.


Termine:

  • Block 1: 22.-23.09.2017
  • Block 2: 13.-14.10.2017
  • Block 3: 17.-18.11.2017
  • Block 4: 15.-16.12.2017
  • Block 5: 12.-13.01.2018
  • Block 6: 09.-10.02.2018

Am Ende jedes Ausbildungsblocks wird eine Stabilisierungsübung vorgestellt und eingeübt.

Dozent: Ulrich Kerzbeck, psychologischer Psychotherapeut, cert. Traumatherapeut der DeGPT

             Diana Kerzbeck, Heilpraktikerin/Psychotherapie, zert. Traumatherapeutin

Hinweis: Die Fortbildung ist keine Therapie und kann eine solche auch nicht ersetzen.

Nach Eingang der schriftlichen Anmeldung bekommen Sie ein Bestätigungsschreiben zugesandt, in dem auch die Zahlungsmodalitäten aufgeführt sind.

Da ich akkreditierter Supervisor der PTK-NRW für VT bin, können an den Supervisionstagen Fortbildungspunkte angerechnet werden.


Interessenten können sich ab sofort telefonisch oder schriftlich per Email voranmelden, Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 6-15 TeilnehmerInnen.

Wir akzeptieren auch Bildungsschecks!

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